Ein kleiner Lebenslauf  und er läuft noch

Mittelalter 5 kl

 

 

Dank meiner lieben Eltern Inge und Erwin Trümper, wurde ich südlich von  Berlin, in Schulzendorf geboren. Das war am Sonntag,den 13. September  1953 - im Sternbild der Jungfrau. Dort wuchs ich auf dem Lande auf. Mit  meiner ein Jahr älteren Schwester verbrachte ich hier meine Kindheit.  Hier ging ich auch in die Grundschule.

1964 zog unsere Familie nach Berlin in die Karl Marx Allee.

Durch das mir vorgegebene Sternzeichen habe ich mich sensibel entwickelt. Ich nutze das - natürlich nach einer gewissen Reife - aus, zum Zeichnen und zum Malen. Als Kind besuchte ich sechs Jahre eine Arbeitsgemeinschaft  des Keramikhandwerks.

Etwas Glück hatte ich in Berlin bei meiner ersten Wohnungswahl. Nebenan -  über den Hof - wohnte der Kunstmaler Detlef Rahn, der mir sehr viel über das Handwerk der Malerei bei brachte.

Den Beruf des Bausteinmetzen erlernte ich ab 1970 mit viel Spaß. Es war für mich eine schöne Zeit, bereits als Lehrling und danach bei den  Restaurierungsarbeiten am Schauspielhaus, am Deutschen und Franösischen Dom, der Straße Unter den Linden€ mit den herrlichen Prachtbauten  mitarbeiten zu dürfen.

Abends ging ich zur Kunsthochschule in Berlin Weißensee. Bei Professor Frank  Glaser (Malerei / Plastik) und dem Bildhauer Rolf Winkler belegte ich  die Fachrichtung Plastik

Als angestellter Bildhauer des damaligen Betriebes Stuck und Naturstein  durfte ich dann im plastischen Bereich weiter restaurieren, wie am  Brandenburger Tor, der Humboldt - Universität, der Staatsoper,  Staatsbibliothek, den Schloßbrückenfiguren, den beiden Marmorplastiken  von Alexander und Wilhelm von Humbolt - um nur einiges zu nennen.

Eine künstlerisch faszinierende und herausfordernde Arbeit prägte nun meinen weiteren beruflichen Weg: Restaurierungsarbeiten in Potsdam, Potsdam  Sanssouci, Rheinsberg und Fürstenwalde bei Berlin. In der Berliner  Bildhauerwerkstatt habe ich Kopien von Barockfiguren, einem Ratsherrn  für das Rathaus Pankow, Putten und von modernen Plastiken gefertigt.

1994 zog ich nach Süd-Thüringen, in das Obere Werratal nach Sachsenbrunn.  Dort erwarb ich eine ehemalige Murmelfabrik, an der früher drei  Mühlräder waren.  www.murmelmuseum.info  1995 begann der Aufbau neben meiner normalen Arbeit mit dem Murmelmuseum. 2009 gründete ich einen Verein zum Aufbau von der drei Mühlräder.

2004 habe erneuert geheiratet - meine jetzige Frau Moni Poppenmüller-Trümper.

1995 habe ich eine Restaurierungsfirma gegründet. www.stein-und-stuck.de

Hier in Sachsenbrunn, nicht weit von Sonneberg und Coburg, begann auch meine Thüringer Zeit des Malens und Zeichnens.  Eine Ausstellung im Schloß Eisfeld im Jahre 2000, zeigte eine Auswahl von Zeichnungen, Ölbildern und Plastiken. Für unser Museum habe ich viele Ölbilder gefertigt.

Die Arbeit geht weiter und bringt neue Ergebnisse!

 

 

Ein kleines Gedicht von Axel Trümper  geschrieben in Berlin   1968

 

Vor dem Einschlafen

Ich liege im Bett und finde keine Ruh,

ich habe zwar die Augen zu

aber die Ohren sind noch offen

und ich bin noch beim hoffen.

Ich schlafe bald ein

aber durch das offene Fenster dringen so viele Laute herein.

Auf der Straße rattern viele Motoren und Reifen,

in der Ferne höre ich eine S- Bahn pfeifen.

Jetzt höre ich die Rathausuhr in der Ferne schlagen -

dann will ein Flugzeug mich noch plagen.

Meine Aquariumpumpe brummt dazu-

ich finde und finde keine Ruh.

Das Fenster will ich aber auch nicht schliessen

man soll doch frische Luft geniessen

Ich drehe mich um und denke an dich,

dabei merke ich nicht

das ich langsam einschlumme

Ich vergesse sogar den eben gehabten Kummer.